Entzündungshemmer statt Rauschzustand

Wer CBD bei Krebs als unterstützend in Betracht zieht, tut dies meist auf Anraten eines Mediziners oder Heilpraktikers, oder durch positive Erfahrungsberichte anderer Erkrankter. Das CBD kann bei Krebs unterstützend im Zusammenspiel mit einer gängigen Therapieform wie Bestrahlung oder Chemotherapie wirken. Auch wer auf eine Therapie verzichtet, beispielsweise weil der Krebs zu weit fortgeschritten ist, kann vom Einsatz von CBD profitieren, dann jedoch auch den Umweg über medizinisches THC-aktives Cannabis wählen. Warum CBD bei Krebs eher Anwendung findet als THC, liegt vor allem darin begründet, dass es keinen Rauschzustand auslöst.

Der Rauschzustand, den Cannabisnutzer auf der ganzen Welt schätzen, wirkt auf einen geschwächten Körper meist negativ. Organe werden damit belastet, den „Normalzustand“ wiederherzustellen und können in dieser Zeit gegen die Krebszellen nur teilweise aktiv werden. CBD wirkt bei Krebs, Angststörungen, Panikattacken und unbehandelbaren Schmerzen stattdessen ausschließlich beruhigend und entzündungshemmend. Ist ein Patient jedoch austherapiert wird gern darauf gesetzt, dass Schmerzen so weit wie möglich reduziert werden. Hier wirkt die Kombination von CBD und THC effektiver, bringt jedoch auch in geringen Dosen einen Rauschzustand mit sich.

So wird CBD gewonnen

Soll CBD bei Krebs eingesetzt werden, kommt dafür meist CBD Öl zum Einsatz. Die verschiedenen CBD Öle sind in variablen Zusammensetzungen erhältlich und unterschiedlich dosierbar. Gewonnen wird das CBD das bei Krebs Anwendung findet aus allen Teilen der Pflanze. Während THC besonders in den Blüten vorkommt, findet sich CBD auch in den Blättern. In der EU ist der Anbau von Nutzhanf und Faserhanf durch kontrollierte Hersteller möglich. Sie tragen Sorge dafür, dass in der Pflanze unter 0,2% THC enthalten sind. Um das Öl mit CBD welches bei Krebs genutzt wird zu gewinnen, wird die Pflanze durch ein CO2-Extraktionsverfahren behandelt. So löst sich der wertvolle Wirkstoff aus den Fasern. Das reine Endprodukt wird dann mit natürlichen Ölen gelöst.

Um das CBD bei Krebs selbst anzuwenden, erwerben Patienten ein Öl-Gemisch, das bis zu 15% CBD-Destillat enthält. Je reiner das Öl, desto besser wirkt es. Durch die hohen Standards der EU rund um Nutzhanf kann jedoch bei praktisch allen angebotenen Produkten von einer hohen Reinheit ausgegangen werden. CBD bei Krebs und anderen Krankheiten einsetzen

CBD wird bei Krebs eingesetzt, um das Immunsystem zu aktivieren, Entzündungen zu lindern, Muskeln zu entspannen und Angstzustände zu vermindern. Zusätzlich findet CBD heute Anwendung bei der Behandlung bestimmter Epilepsieformen in Kindern. So konnte beispielsweise 2017 in einer Studie bewiesen werden, dass CBD im Falle des Dravet Syndrom deutlich besser wirkt als Placebos (Devinsky, Cross, Laux : Trial of cannabidiol for drug-resistant seizures in the Dravet syndrome, N Engl J Med.). Getestet wurden dazu 120 erkrankte Kinder und Jugendliche. Cannabidiol ist außerdem enthalten in dem Spasmolytikum Nabiximols, das bei multipler Sklerose angewendet wird.

Durch die entzündungshemmende Wirkung und das Ansprechen der CB2-Rezeptoren wird davon ausgegangen, dass CBD bei Krebs und chronischen entzündungsbedingten Krankheiten gute Dienste leisten kann. Allerdings ist nicht abschließend geklärt, welche Mechanismen wirken, wenn das CBD die Rezeptoren in Einzelfällen blockiert. Für die Anwendung von CBD bei Krebs in Form des verdünnten und in Öl gelösten Wirkstoffes gibt es jedoch bisher keine Gegenanzeigen. Viele Patienten berichten neben einer schmerzlindernden Wirkung von einem angenehm belebend oder beruhigenden Gefühl je nach Dosierung.

Was leistet CBD bei Krebs konkret?

Bisher liegen keine Studien an Menschen vor, die beweisen, dass CBD bei Krebs einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat. An Tieren und isolierten Krebszellen wurde jedoch eine leichte Besserung beobachtet. CBD kann bei Krebs in frühen Stadien das Wachstum der betroffenen Zellen hemmen. Besonders bei Leukämie, Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs wurde diese Wirkung untersucht. In Kombination mit Chemotherapien konnte die Firma GW Pharmaceuticals außerdem positive Wirkungen durch das Präparat Sativex auf Tumore beobachten.

Die wichtigste Wirkung von CBD bei Krebs ist jedoch die Linderung der Beschwerden, die direkt an die Erkrankung geknüpft sind. Besonders häufig leiden Krebspatienten unter starken Schmerzen, Ängsten und Schlafstörungen. Auch Depressionen werden direkt durch den Krankheitsverlauf mitausgelöst. Die Krebserkrankung sorgt für Knochenschmerzen, die sich durch gängige Schmerzmittel häufig nicht therapieren lassen. CBD sorgt bei Krebs für eine Hemmung der Entzündungsherde, welche die Schmerzen auslösen. Bei Nervenschmerzen sollte das CBD mit medizinischem THC kombiniert werden. CBD wirkt bei Krebs außerdem wirksam gegen Ängste vor. Dabei ist es sanfter und weniger invasiv als starke Psychopharmaka. CBD Öl unterdrückt nicht die Angst, sondern entspannt den Körper um dem Auftreten der Angst vorzubeugen.

CBD wirkt eher anregend. Dennoch haben Patienten berichtet, dass die richtige Dosierung des CBD Öls bei Krebs auch beruhigend und ermüdend wirkt. So kann es auch bei Schlafstörungen in Verbindung mit der Krankheit positiv wirken. CBD greift außerdem in den Hirnstoffwechsel ein und erhöht die Wirkung von Serotonin und Glutamin. Dadurch wird die Laune gesteigert. Bei Depressionen kann dieser Schub hilfreich sein.

Nebenwirkungen von CBD bei Krebs

Auch ein hilfreiches Mittel wie CBD kann bei Krebs jedoch den bereits geschwächten Körper weiter belasten. Ein Risiko bei der Einnahme von CBD bei Krebs ist die häufig auftretende Appetitlosigkeit. Während THC den Appetit anregt und dafür sorgt, dass geschwächte Patienten Nahrung zu sich nehmen, kann CBD zu einem Gewichtsverlust führen. Krebstumore selbst fressen viel Energie. Darum ist es wichtig, dass Betroffene vermehrt Nahrung zu sich nehmen, auch wenn der Appetit ausbleibt. Ist der Appetit bereits gehemmt, sollte CBD bei Krebs nicht eingesetzt werden.

Für Patienten, die bereits durch ihren behandelnden Arzt ein THC-haltiges Mittel verschrieben bekommen haben, gilt es, Rücksprache zu halten. Wird CBD bei Krebs gemeinsam mit THC eingesetzt, können die Stoffe sich gegenseitig blockieren. Wird die Wirkung des THC also benötigt, sollte CBD bei Krebs nur mit Vorsicht eingesetzt werden.

Für alle übrigen Patienten kann CBD bei Krebs eine wirkliche Option darstellen, die Krankheit zu überwinden, oder ihre Symptome spürbar zu lindern.



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