CBD bei Bluthochdruck

CBD-Wirkung bei Bluthochdruck: Studien belegen positive Effekte bei Hypertonie

Millionen von Menschen weltweit leiden unter hohem Blutdruck, weshalb die Forschung stets nach neuen Medikamenten sucht. Diesbezüglich ist in den letzten Jahren Cannabidiol in den Fokus der Wissenschaft gerückt. CBD, wie Cannabidiol abgekürzt genannt wird, zählt wie CBC und THC zu den Cannabinoiden von Cannabis und wird deshalb vom größten Teil der Bevölkerung mit Drogenkonsum in Verbindung gebracht. Tatsächlich birgt CBD ein großes Potenzial als Heilmittel gegen Bluthochdruck.

Bluthochdruck betrifft heutzutage viele Menschen

Bei dem Leiden Hypertonie, im Volksmund auch Bluthochdruck genannt, handelt es sich um eine chronische Erkrankung, bei welcher der arterielle Blutdruck erhöht ist. Falls Sie zu jenen Menschen gehören, die unter Bluthochdruck leiden, dann können Sie sich Bluthochdruck folgendermaßen vorstellen. Bei Bluthochdruck muss Ihr Herz, um das Blut durch das Gefäßsystem zu pumpen, schneller als sonst schlagen. Der Blutdruck, also die Blutmenge, die pro Minute vom Herz bewegt wird, kann gemessen werden und hängt mit der Weiter der Gefäße zusammen, die einen Widerstand erzeugen. Die Steuerung dieses Vorgangs erfolgt hormonell sowie über das vegetative Nervensystem. Dabei wird Blut zuerst aus der linken Herzkammer gepumpt. Dieses übt auf die Hauptschlagader ein Druck aus, der sich auf die Blutgefäße auswirkt. Dieser Druck wird systolischer Blutdruck genannt. Bei der Erschlaffung des Herzens nimmt der Druck wieder ab. Dieser gemessene Wert wird als diastolischer Blutdruck bezeichnet. Laut Weltgesundheitsorganisation spricht man dann von einem hohen Blutdruck, wenn die Messwerte 140 zu 90 überschritten werden.

Risiken und Zahlen der Hypertonie

Die Folgen von Hypertonie sind nicht selten ernstzunehmende Erkrankungen wie Schlaganfall, Atherosklerose und Aortenaneurysma. Darüber hinaus kann ein unbehandelter Bluthochdruck zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzversagen, Nierenversagen, Herzinfarkte und andere Gefäßkrankheiten führen. Fast jeder vierte Mensch auf der Welt leidet an Hypertonie, in Deutschland sind es bis zu 30 Millionen Menschen (https://www.hochdruckliga.de/bluthochdruck-in-zahlen-presse.html). In den meisten Fällen wird Bluthochdruck medikamentös behandelt. Im Wirkstoff von Cannabis, dem sogenannten Cannabidiol (CBD), verbirgt sich aber, was mittlerweile einige Studien belegen, ein großes Potenzial der Hypertonie entgegenzuwirken.

Näheres zum Wirkstoff CBD gegen Bluthochdruck

Cannabidiol ist ein Wirkstoff von Cannabis, der in Deutschland legal ist, also nichts mit dem berauschenden Inhaltsstoff THC zu tun hat. Da dieser Inhaltsstoff von Cannabis einige erstaunliche Wirkungen zu bieten hat, ist CBD in den letzten Jahrzehnten in den Fokus von Wissenschaftlern und Forschern gerückt. CBD wird beispielsweise zur Krebsbekämpfung und zur Linderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie erfolgreich eingesetzt, wirkt aber auch entzündungshemmend, angstlösend und antibakteriell. Erste Versuche mit Cannabinoiden fanden bereits im Jahr 1974 an Laborratten statt (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.2042-7158.1974.tb09252.x/abstract). Das Ergebnis dieser Studie war nach der Injektion von THC eine massives Absinkens des Blutdrucks. Dies wird dadurch begründet, dass dieser Wirkstoff vor allem gefäßerweiternd wirkt. Auf diese Art wird der Bluttransport erleichtert und der Stress, dem das Herz bei Bluthochdruck ausgesetzt ist, minimiert.

Studien belegen die positive Wirkung von CBD

Nach den ersten Versuchen an Laborratten folgten viele weitere Studien, wobei man sich vorerst auf den Wirkstoff THC konzentrierte. Man stellte jedoch fest, dass THC den Blutdruck im Liegen ansteigt lässt, was zu einem Schwindelgefühl führt. Deshalb konzentrierte man sich im Zuge der Forschungsarbeiten vermehrt auf den Cannabis-Wirkstoff CBD. 2004 wurden beispielsweise die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht (http://circ.ahajournals.org/content/110/14/1996.full), bei der die faszinierende Wirkung von Cannabinoiden ebenfalls beschrieben wird. Dabei konnte festgestellt werden, dass die vielen Rezeptoren im gesamten menschlichen Körper auf den Kontakt mit CBD reagieren und dadurch ein Einfluss auf die physischen Funktionen stattfindet. Dazu zählt auch der Einfluss auf die Regulierung des Herz-Kreislauf-Systems. Derzeit wird von Andrei Derbenev, einem Physiologie-Professor der Tulane University School of Medicine, eine Studie durchgeführt, die 2016 in einem Artikel der Universität (https://news.tulane.edu/news/researcher-explores-effects-cannabinoids-blood-pressure#.V5riQVE0vqU.facebook) ankündigt und beschrieben wurde. Derbenev führt dieser zufolge derzeit ein umfassendes Forschungsprojekt durch, das von den National Institutes of Health für einen Zeitraum von insgesamt vier Jahren finanziert wird. Das Ziel der Forschung ist es, herauszufinden, wie CBD den Hirnstammbereich bei der Kontrolle des Blutdrucks beeinflusst. Bereits zehn Jahre zuvor forschte Derbenev schon im Bereich der Cannabinoiden-Wirkung auf das parasympathische Nervensystem, welches für die Stimulation der physischen Ruhe und des Verdauungssystems verantwortlich ist. Damals konnte er feststellen, das Cannabis die Spasmen der Verdauung reduziert, was zu weniger Übelkeit und Erbrechen bei einer Chemotherapie führt.

Die CBD-Wirkung im Detail

Neben den genannten Studien wurden mittlerweile viele Versuche durchgeführt, wie CBD bei Bluthochdruck wirkt. Wichtig zu wissen ist jedenfalls, dass CBD keine psychoaktive Wirkung hat, also keine bewusstseinsverändernde Rauschzustände hervorruft. Bei CBD steht der therapeutische Nutzen im Vordergrund, der sich in vielen Bereich einsetzen lässt. Laut dem aktuellen Wissensstand bietet CBD eine Reihe positiver Effekte. Aktuell ist bekannt, dass die CBD-Wirkung bei Bluthochdruck folgende Bereiche umfasst:

  • CBD erweitert die Gefäße und entlastet das Herz
  • CBD macht periphere Blutgefäße flexibler
  • Der Blutdruck wird durch die Einname von CBD gesenkt
  • Durch CBD wird die Körpertemperatur um 0,5 Grad Celsius reduziert
  • CBD wirkt Stress-reduzierend auf den Körper
  • CBD hemmt Entzündungen
  • CBD hemmt Gefäßverkalkungen

Zudem kann CBD vorbeugend gegen Bluthochdruck eingesetzt werden. Denn bei Bluthochdruck besteht die Gefahr, eine der folgenden Erkrankungen zu erleiden. Durch die Einnahme von CBD das Erkrankungsrisiko minimiert werden:

  • Atherosklerose
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Herzversagen
  • Nierenversagen
  • Aortenaneurysma
  • Andere Gefäßkrankheiten

Wie CBD bei Bluthochdruck sinnvoll eingesetzt wird

Wenn Sie Ihren Blutdruck senken möchten oder vorbeugend etwas gegen Bluthochdruck tun wollen, können Sie in Absprache mit Ihrem Arzt Cannabidiol mit Ihrer Medikation kombinieren. Empfehlenswert ist eine regelmäßige Einnahme von CBD, wie beispielsweise in Form eines Öls, das reich an Mineralstoffen und Vitaminen ist und viele Substanzen enthält, die Ihr Körper nicht selbst produziert. Interessant ist neben den essenziellen Fettsäuren im CBD-Öl auch das Beta-Karotin, das darin enthalten ist. Dieser Inhaltsstoff schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arterienverkalkungen. Der Anteil an Cannabidiol sollte jedoch im ausgewählten CBD-Öl überwiegen, damit es seine Wirkung tun kann. Gute CBD-Öle haben einen CBD-Anteil von bis zu 99,5 Prozent. Eine Dosierung sollte immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. In der Regel nehmen Bluthochdruck-Patienten zwei- bis dreimal täglich je 3 Tropfen des Öls ein. Bei einer langfristigen Einnahme von CBD kann der Blutdruck dauerhaft und stabil gesenkt werden, was das Herz-Kreislauf-System entlastet und das Risiko von lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen minimiert.

Nebenwirkungen von CBD?

Cannabidiol-Öl verursacht kaum Nebenwirkungen. Da aber jeder Körper anders auf Substanzen reagiert, kann es jedoch zu leichten Nebenwirkungen kommen. Bei einer Überdosierung kann die Einnahme von CBD beispielsweise zu Appetitlosigkeit, Durchfall oder Schläfrigkeit führen. Die Einnahme während der Schwangerschaft wird jedoch nicht empfohlen. Auch sollte ein CBD-Konsum bei der Einnahme anderer Medikamente, wie Omeprazo oder Diazepam, unbedingt vorher mit dem Arzt abgesprochen werden, um die Wirkung der Medikation nicht negativ zu beeinflussen.

Fazit Die CBD-Wirkung bei Bluthochdruck ist bis heute nicht restlos erforscht. Das bedeutet, dass Sie auf die Ergebnisse aktueller Studien warten müssen, um genaues über die Wirkung von CBD bei hohem Blutdruck zu erfahren. Allerdings konnten in zahlreichen vergangenen Studien bereits gewisse positive Eigenschaften von Cannabidiol festgestellt werden, die mit dem sofortigen Senken des Bluthochdrucks durch die gefäßerweiternden Eigenschaften und einigen weiteren positiven Effekten auf den menschlichen Körper einhergehen. Da bisher nur wenige Nebenwirkungen von CBD festgestellt werden konnten, kann die Einnahme bei einer angepassten Dosierung relativ bedenkenlos erfolgen.


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