CBD Studien aus der Krebsforschung

Untersuchungen zu möglichen Wirkungen von CBD gegen Krebs nehmen einen sehr großen Raum ein. Unter anderem bei Lungenkrebs(https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21097714), Brustkrebs (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20859676) und Hirntumoren (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14617682) wird dabei immer wieder festgestellt, dass Cannabidiol die Eigenschaft hat, aggressive Krebszellen an der Wucherung zu hindern und dabei gezielt Mechanismen in Gang setzt, die über eine Apoptose zu ihrem Absterben führen.

In sehr aktuellen Studien, wie in der Ende 2017 veröffentlichten Arbeit von Wissenschaftlern der US-amerikanischen Universität von Louisville, wird auch darauf hingewiesen, dass CBD als inverser Agonist des Proteins GPR12 wirkt. GPR12 ist unter anderem an physiologischen Prozessen wie der Metastasenbildung im Verlauf von Krebserkrankungen beteiligt. Als inverser Agonist ist Cannabidiol in der Lage, sich an die Rezeptoren des GPR12-Proteins zu binden und dabei dessen Aktivität zu hemmen. Die Bildung von Metastasen wird so aufgehalten. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28888984

Wirkung gegen Bluthochdruck: Britische CBD Studie gibt Hinweise

Zu Effekten auf das Herz-Kreislauf-System existieren zur Zeit noch recht wenige CBD Studien. Eine der ersten Untersuchungen dieser Art mit menschlichen Teilnehmern datiert auf den Juni 2017. Sie stammt von Forschern der Universität von Nottingham und der Oxford Universitätskliniken, beide Vereinigtes Königreich.

Die kleine Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie im Crossover-Design gibt einen Teilnehmerkreis von neun gesunden, männlichen Personen an. Ihnen werden entweder einmalig 600 Milligramm CBD oder ein Placebo gegeben. Dabei geht, so das Ergebnis, der belastungsfreie systolische Blutdruckwert bei einer Einnahme von Cannabidiol um durchschnittlich 6 mmHg zurück. Besonders auffällig ist, dass die Blutdruckreaktion in Stresssituationen beispielsweise beim Lösen mathematischer Aufgaben unter Zeitdruck deutlich geringer ausfällt als mit dem Placebo. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5470879/

Cannabidiol-Potential bei der Therapie von Schlaganfällen

Zu den Einsatzmöglichkeiten von CBD im Zusammenhang mit Schlaganfällen steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen. Ein Team von Wissenschaftlern unter anderem der Universität Complutense Madrid, Spanien, konnte dabei im Tiermodell zeigen, dass CBD typische Schlaganfall-bedingte Schäden abmildern kann. Durch MRT-Untersuchungen wird dabei sichtbar, dass Gilosen oder abnormale Ansammlungen von Zellen ebenso zurückgehen wie metabolische Störungen. Außerdem werden Funktionen in bestimmten Hirnregionen beispielsweise im Thalamus reaktiviert und das Apoptose genannte Selbst-Vernichtungsprogramm der Zellen auf schadhafte Zellen konzentriert. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28012949

Vielversprechende Ansätze zum Einsatz von CBD gegen Leberschäden

Einen Ausblick auf eine mögliche Behandlung von alkoholbedingten Leberschäden bietet eine im September 2017 veröffentlichte CBD Studie von Forschern unter anderem der israelischen Hebrew University. Für sie werden eingangs Mäuse sowie menschliche Blutproben Alkohol ausgesetzt und daraufhin mit Cannabidiol behandelt. Dabei zeigen sich gleich drei günstige Effekte:

  • die Anzahl der Leberenzyme wird vermindert,
  • erhöhte Leber-Triglycerid-Werte gehen zurück und
  • die Leberfett-Werte verbessern sich.

Dies lässt darauf schließen, dass CBD in Zukunft bei alkoholbedingten Lebererkrankungen eingesetzt werden könnte, die mit oxidativem Stress, entzündlichen Entwicklungen sowie Leberverfettung einhergehen. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5608708/

Brasilianische CBD Studie zeigt Effekte gegen Lampenfieber

Auch wenn Cannabidiol keine oder nur sehr geringfügige psychoaktive Wirkungen hat, sind doch immer auch seine angstlösenden und stimmungsaufhellenden Effekte Gegenstand der Forschung. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität von São Paulo, Brasilien, beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit einem Phänomen, das wohl die meisten betrifft: Lampenfieber.

Für die kontrollierte Doppelblindstudie bekommen insgesamt 60 männliche und weibliche Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren CBD in einer Dosierung von 100 mg, 300 mg oder 900 mg. Außerdem wird eine Gruppe gebildet, in der das häufig genutzte Medikament Clonazepam verabreicht wird sowie eine weitere in der die Teilnehmer lediglich ein Placebo erhalten.

In der anschließenden Redesituation zeigt der Arzneistoff Clonazepam wohl die entspannendste Wirkung. Signifikant sind aber auch die angstlösenden Effekte in den Cannabidiol-Gruppen. Bemerkenswerterweise fallen hier die Ergebnisse bei der mittleren 300-mg-Dosierung am besten aus. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5425583/

Studienübersicht weist auf mögliche Wirkung von CBD bei Panikstörungen hin

Rund fünf Prozent der Weltbevölkerung oder über 350 Millionen Menschen sind von Panikstörungen betroffen. Auch für sie kann CBD eine vielversprechende Behandlungsalternative sein, wie eine brasilianische Studienübersicht feststellt. Die Arbeit umfasst Untersuchungen am Tiermodell ebenso wie Humanstudien. Dabei identifizieren die Wissenschaftler Wirkungen von Cannabidiol, die mit denen von medikamentösen Anxiolytika oder Angstlösern vergleichbar sind. Zum tatsächlichen therapeutischen Einsatz fehlen nach Angabe der Brasilianer allerdings klinische Studien, die den spezifischen CBD-Wirkmechanismus aufdecken. Außerdem müssen sichere sowie therapeutisch relevante Dosierungen definiert werden. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5412699/

Deutliche Erfolge bei der Vergabe von CBD an Epilepsie-Patienten

Besonders heimtückische Formen der Epilepsie sind sogenannte refraktäre Epilepsien. Sie können nicht durch Medikamente kontrolliert werden. Der Einsatz von EEG-Sonden ermöglicht zwar inzwischen eine Voraussage von Anfällen, dennoch stellen refraktäre Epilepsien auch weiterhin für Mediziner sowie für die weltweit etwa 16 Millionen Betroffenen eine große Herausforderung dar. In einer Beobachtungsstudie, veröffentlicht im August 2017, beschreiben Wissenschaftler aus Ecuador den Effekt von Cannabidiol auf Epilepsie-Patienten mit schwer kontrollierbaren Anfällen:

  • In 40 Prozent der Fälle verringert sich die Anfallshäufigkeit bei der Einnahme von CBD.
  • Bei 60 Prozent der Patienten gelingt eine über 50-prozentige Kontrolle der Anfälle.
  • In 27 Prozent der Fälle treten keine weiteren Anfälle mehr auf.

Dazu kommen Verbesserungen des Sozialverhaltens, der Sprache, der Schlafqualität sowie des Essverhaltens. Außerdem berichten alle Patienten von einer spürbar verbesserten Stimmung. Als Nebenwirkung kommt in einigen Fällen jedoch eine verstärkte Schläfrigkeit vor. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28726233

CBD Studien zu kognitiven Störungen

Bei der Therapie von Schizophrenie-Patienten werden in der Regel hochwirksame Antipsychotika eingesetzt. Sie helfen zwar, die Erkrankung unter Kontrolle zu halten, sind jedoch gleichzeitig mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Eine systematische Studienübersicht von 27 Untersuchungen aus 26 Jahren will hier eine Zusammenfassung des bisherigen Forschungsstands zu möglichen Wirkungen von Cannabidiol bei kognitiven Störungen schaffen, die einen Bezug zu Schizophrenie haben können. Die Wissenschaftler der Universität von Wollongong, Australien beabsichtigen, so eine Grundlage für weitere Arbeiten zu schaffen, die auf eine nebenwirkungsarme Therapie mit CBD bei Schizophrenie abzielen. Hierbei konnten sie in folgenden Bereichen Verbesserungen der Gehirnfunktionen durch die Einnahme von Cannabidiol nachweisen:

  • bei neuropsychiatrischen Störungen wie Schizophrenie,
  • bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer,
  • bei neuroinflammatorischen Erkrankungen wie Meningitis oder Gehirnhautentzündung und
  • bei neurologischen Störungen wie der hepatischen Enzephalopathie.

In diesen wie in allen anderen Bereichen sind jedoch zahlreiche weitere CBD Studien erforderlich, um die vielversprechenden Ansätze und Erkenntnisse zu untermauern.



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