Verursacht CBD eine Nebenwirkung?

Die Konsumenten von Cannabidiol sind teilweise sehr zufrieden mit den vielen positiven Wirkungen von CBD, wie den stresslindernden oder entzündungshemmenden Eigenschaften oder der Wirkung als Appetitzügler. Cannabidiol wirkt so gut, dass häufig nur über die Vorteile gesprochen wird. Oft wird behauptet, dass es überhaupt keine CBD Nebenwirkung gäbe, doch das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Einige Neben- und Wechselwirkungen können durchaus auftreten. Doch die gute Nachricht ist: Nicht jeder ist von einer CBD Nebenwirkung betroffen und die meisten Konsumenten können gut mit den wenigen Nebenwirkungen gut leben. Für die Mehrheit der Patienten spielt eine CBD Nebenwirkung daher überhaupt keine Rolle.

CBD Nebenwirkung: Häufig genannte Nebenwirkungen von Cannabidiol
  • Benommenheit
  • Schläfrigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Niedriger Blutdruck
  • Trockener Mund
  • Durchfall
  • Verstärkter Tremor bei Parkinson
  • Auswirkungen auf die Plazenta bei Schwangeren
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten

Hohe Dosen können eine CBD Nebenwirkung auslösen

Wer besonders hohe Dosen CBD einnimmt, soll eher von Nebenwirkungen betroffen sein. Darunter zum Beispiel Durchfall oder Appetitlosigkeit. Allerdings sind die Informationen zu diesem Thema nicht gesichert und die nötigen Dosen scheinen so hoch zu sein, dass kaum jemand betroffen wäre. Die Symptome der Betroffenen könnte zudem durch andere Ereignisse ausgelöst worden sein. Dennoch sollten es Patienten mit der Einnahme von Cannabidiol nicht übertreiben.

Blutdruckabfall als CBD Nebenwirkung

Kurzfristig kann CBD laut Studien zu einem Blutdruckabfall führen. Dieser ist jedoch unbedenklich und nur von kurzer Dauer. Auch sind nur wenige Studienteilnehmer davon betroffen gewesen. Der Blutdruckabfall kann sich durch Schwindelgefühle und leichter Benommenheit äußern.

CBD Nebenwirkung: Mundtrockenheit

Manche Betroffene berichten nach der Einnahme von CBD über einen trockenen Mund. Diese CBD Nebenwirkung tritt auf, weil Cannabidiol die Speichelproduktion hemmen kann. Da die Mundschleimhaut auf ein feuchtes Milieu angewiesen ist, sollten Sie genug Wasser trinken und bei Bedarf die Mundhöhle mit Wasser spülen, was die CBD Nebenwirkung lindern kann. Ein trockener Mund fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern kann auch dazu führen, dass die Schleimhaut nicht mehr ausreichend Krankheitserreger und Bakterien abwehren kann.

CBD Nebenwirkung: Verstärkter Tremor bei Parkinson

Hochdosiertes CBD soll laut Studien dazu führen, dass sich der Tremor bei Parkinson-Patienten verstärkt. Allerdings ist die Aussagekraft der Studie zu diesem Thema so gering, dass wir hier keinesfalls von gesicherten Informationen über diese CBD Nebenwirkung sprechen können. Dennoch empfehlen wir Parkinson-Patienten vor der Einnahme von Cannabidiol ein Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt.

Mögliche CBD Nebenwirkung: Von der Einnahme in der Schwangerschaft wird abgeraten

Für manche Schwangere klingt CBD interessant, denn es lindert Übelkeit, von der sie häufig betroffen sind. Doch ist CBD überhaupt für Schwangere geeignet? In einer Studie wurde nachgewiesen, dass sich CBD negativ auf Enzyme auswirkt, die für eine gesunde Plazentafunktion wichtig sind. Um die Plazenta und den Fötus zu schützen, sollte also auf die Einnahme von CBD in der Schwangerschaft verzichtet werden. Selbst kleine Dosen können sich negativ auswirken.

Gesicherte CBD Nebenwirkung: Wechselwirkung mit Medikamenten

CBD hemmt laut einer Studie nachweislich bestimmte Enzyme, die in der Leber für den Abbau von medikamentösen Wirkstoffen verantwortlich sind. Sind diese Abbauenzyme gehemmt, verbleiben die Wirkstoffe des Medikaments länger im Blut. Das kann dazu führen, dass der Wirkstoff durch weitere Einnahmen des Medikaments schnell überdosiert wird, ohne dass Betroffene sich darüber bewusst sind. Diese CBD Nebenwirkung soll temporär sein und sich nicht auf alle Medikamente auswirken. Das ist besonders problematisch bei starken Medikamenten, bei denen es auf eine möglichst exakte Dosierung ankommt. Problematisch wirkt sich CBD zum Beispiel bei Diazepam sowie Omeprazol aus, sodass hier auf CBD verzichtet werden muss. Grundsätzlich kommen auch andere Medikamente in Betracht. Wer also Medikamente einnehmen muss, sollte mit dem behandelnden Arzt absprechen, ob eine zusätzliche Einnahme von CBD möglich ist.

CBD Nebenwirkung oder nicht?

Oft kommt es auf die Erwartungen des Konsumenten an, ob er von einer CBD Nebenwirkung betroffen ist. Cannabidiol unterstützt Menschen beispielsweise beim Einschlafen oder dabei, den Appetit zu zügeln. Wer CBD aber einnimmt, weil er zum Beispiel Schmerzen einer Fybromyalgie lindern oder weniger rauchen möchte, für den kann die aufkommende Müdigkeit und der verringerte Appetit durchaus eine störende CBD Nebenwirkung sein. Was für den Einen also eine erwünschte Wirkung ist, kann für den Anderen also bereits eine störende Nebenwirkung sein. Vor der ersten Einnahme ist es daher empfehlenswert, sich über das ganze Wirkungsspektrum von Cannabidiol zu informieren. So können Sie sich von unangenehmen Überraschungen schützen.

Ist die Einnahme von CBD schädlich für Mensch und Tier?

Die Untersuchung, ob CBD in irgendeiner Form schädlich für Lebewesen ist, ist bisher noch nicht abgeschlossen. Einige Forscher gehen jedoch davon aus, dass CBD keinerlei gesundheitsschädliche Auswirkungen hat. Da die Forschung an CBD jedoch noch in den Kinderschuhen steckt, lässt sich noch keine gesicherte Aussage zur Schädlichkeit treffen. Die meisten bisher durchgeführten Studien sind übrigens zu dem Schluss gekommen, dass CBD keine Nebenwirkung hat. Falls Sie also Cannabidiol einnehmen und eine CBD Nebenwirkung wahrnehmen können, könnte es möglicherweise auch auf andere Faktoren zurück geführt werden. Im Zweifel lassen Sie sich von einem Arzt beraten oder nehmen kein CBD mehr ein.

Diese häufig vermutete CBD Nebenwirkung existiert nicht

Viele Leute glauben fälschlicherweise, dass die Einnahme von CBD einen Rausch verursachen würde. Der Grund für die Verwechslung: Die chemische Verbindung CBD ist genau wie THC (Tetrahydrocannabinol) ein Cannabinoid der Cannabis-Pflanze. Bei THC handelt es sich um jenen Stoff in Cannabis, der das berühmte „High-werden“ verursacht. Doch obwohl sich die beiden Stoffe chemisch und aufgrund ihrer Herkunft stark ähneln, sind sie noch lange nicht identisch. CBD löst grundsätzlich keinen Rausch aus, da es nicht psychoaktiv wirkt, sondern es verursacht höchstens eine beruhigende Wirkung auf den Konsumenten. Diese CBD Nebenwirkung ist also nur ein häufiger Irrtum. Da die CBD-Einnahme ohne Rauschzustand auskommt, ist sie übrigens grundsätzlich legal. Wer CBD verkauft, besitzt oder einnimmt, macht sich daher in vielen Staaten der Welt (darunter Deutschland) nicht strafbar.

Fazit: Cannabidiol kommt höchstwahrscheinlich ohne CBD Nebenwirkung aus

Aufgrund der fehlenden Studien lässt sich noch keine gesicherte Aussage darüber treffen, ob Cannabidiol nun ernsthafte Nebenwirkungen mitbringt oder nicht. Gesichert ist jedoch die Tatsache, dass es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. In dem Fall ist ein Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker unumgänglich, wenn Sie CBD einnehmen möchten. Schwangere sollten grundsätzlich auf CBD verzichten, weil eine schwangerschaftsschädigende Wirkung nicht ausgeschlossen werden kann. Zum Schutz von Mutter und Kind sollte eine Schwangerschaftsübelkeit und andere Symptome also mit sicheren Medikamenten behandelt werden. Weitere Nebenwirkungen sind möglich, können aber auch einen anderen Ursprung haben. Sollten Sie von störenden Nebenwirkungen betroffen sein, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt.



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