Cannabis beim Menschen

Bei THC (Tetrahydrocannabinol) handelt es sich zweifelsohne um den bekannteste Cannabiswirkstoff, wobei auch das CBD (Cannabidiol) immer geläufiger wird. Neben diesen beiden Inhaltsstoffen besitzt Cannabis natürlich noch zahlreiche weitere Zusätze, die es künftig noch tiefgreifender zu erforschen gilt. Anders verhält es sich mit THC und CBC, denn beide Wirkstoffe wurden bereits eingehend analysiert und gelten mittlerweile als nervenschützend, entzündungshemmend und natürlich schmerzlindernd. Daneben weist Cannabis eine psychosomatische Wirkung auf. Der Einsatz von Cannabis zur Behandlung von Krebs und zur Linderung der Symptome einer Chemotherapie sowie von unterschiedlichen Erkrankungen des Darms hat sich mittlerweile etabliert. Diesbezüglich nimmt die USA zweifelsohne noch immer eine Vorreiterposition ein, denn dort werden bereits zahlreiche Patienten mit Cannabis behandelt. Neben den genannten Erkrankungen können auch Entzündungen und Stress mit Cannabis erfolgreich therapiert werden. Zudem gehen Wissenschaftler und Ärzte davon aus, dass Cannabis auch zur Behandlung von Multipler Sklerose, dem Tourette-Syndrom und Depressionen eingesetzt werden kann und mit positiven Effekten einhergeht. Damit die (weibliche) Pflanze ihre Hauptwirkstoffe entfaltet, muss sie erhitzt, d. h., verdampft, gekocht, gebacken oder geraucht werden. Nachdem sich der Einsatz von THC und CBD beim Menschen als erfolgreich erwiesen hat, ist auch die Behandlung von Tieren mit Cannabis in den Fokus gerückt.

Cannabis bei Tieren

Viele Tierschützer und Tierfreunde sind auf die Idee gekommen, die Leiden von Tieren mit Cannabis zu behandeln. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Tierärzte berichten, sie würden von Tierbesitzern auf die Behandlung mit CBD angesprochen. Analog zur CBD Behandlung beim Menschen gehen auch in Bezug auf die CBD Behandlung von Tieren die Meinungen auseinander. Während die einen eher skeptisch sind, gibt es vor allem unter den Verhaltensforschern auch positive Stimmen. Heutzutage verschreiben zahlreiche Tierärzte bereits regelmäßig CBD für Tiere. Es wird davon ausgegangen, dass vor allem Katzen für die Wirkung von CBD sehr empfänglich sind. Ist eine Katze krank und leidet unter Schmerzen, ist sie in Bezug auf ihr Essen nicht nur besonders wählerisch, häufig verweigert sie das Fressen ganz. Dann wird – ebenso wie beim Menschen – CBD auch bei Katzen zur Anregung des Appetits eingesetzt. häufig wird CBD in Form einer Clycerintinktur, die einen süßlichen Geschmack aufweist, verabreicht.

Entsprechend können Sie durch die Gabe von CBD nicht nur den Appetit Ihres Tieres anregen, sondern zugleich auch seine Lebensqualität verbessern. Katzen, Hunde und Pferde besitzen – ebenso wie alle anderen Säugetiere – ein so genanntes Endo-Cannabinoid-System. Mit CB1- und CB2-Rezeptoren reagiert dieses System auf Cannabinoide. Zur Aktivierung des Endo-Cannabinoid-System produziert der Körper den Stoff auch selbst. Ist das körpereigene Cannabinoid-System Ihres Tieres durch Schmerzen, Angst oder Stress aktiviert, kann beispielsweise CBD-Öl seine Wirkung entfalten. Demnach wirkt CBD indirekt auf die physiologischen Prozesse des Körpers und sorgt für eine Optimierung der Funktionsweise desselben.

Sowohl bei Katzen als auch Hunden und Pferden kann CBD folgende Wirkungen haben:

  • Verbesserung der Aktivität und Bewegung des Tieres
  • Abbau von Angst und Stress, d. h. das Tier wird entspannter und ruhiger
  • Optimierung der Tätigkeit des Magen-Darm-Traktes
  • Erleichterung von Leiden bei Krankheit oder in der letzten Lebensphase
  • Verringerung chronischer Schmerzen
  • Verbesserung neurologischer Funktionen
  • Unterstützung des Immunsystems

CBD bei Katzen

Wie bereits erläutert, empfiehlt sich auch bei Katzen der Einsatz von CBD zur Behandlung bestimmter Symptome. Grundsätzlich sollte die Behandlung mit nur einem Tropfen CBD-Öl für eine Dauer von drei bis vier Tagen begonnen werden. Danach können Sie die tägliche Dosis auf zwei Tropfen erhöhen. Grundsätzlich sollten Katzen maximal drei Tropfen CBD-Öl pro Tag, nämlich zwei Tropfen morgens und einen Tropfen abends, erhalten. Dabei gilt: Wird CBD-Öl zur Linderung von Beschwerden oder als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, sollte es sich um ein CBD-Öl mit niedriger Konzentration handeln. In der Regel werden Produkte mit fünf Prozent empfohlen. Achten Sie zudem darauf, dass das CBD in Öl, keinesfalls aber in Alkohol gelöst ist.

Zu beachten ist, dass THC – anders als CBD – für Katzen gesundheitsschädlich ist. Katzen können nicht nur „stoned“ werden, viel schlimmer ist, dass sie das „Highsein“ als einen absoluten Horrortrip erleben, denn der Katzenkörper kann den Wirkstoff nur sehr langsam wieder abbauen.

CBD bei Hunden

Ebenso wie bei Katzen kann CBD-Öl auch bei Hunden zur Linderung unterschiedlicher Symptome eingesetzt werden. Je nachdem, wie schwer ein Hund ist, variieren die Dosierungsempfehlungen. Im Allgemeinen gilt:

  • Kleine Hunde bis zu einem maximalen Gewicht von fünf Kilogramm

Hunde mit dieser Körpergröße sollten zu Beginn der Behandlung für eine Dauer von drei bis vier Tragen einen Tropfen CBD-Öl erhalten. Im Anschluss kann die tägliche Dosis auf zwei Tropfen gesteigert werden. Ohne eine tierärztliche Beratung sollte bei Hunden dieser Gewichtsklasse eine Maximaldosis von drei Tropfen, d.h. zwei morgens und ein Tropfen abends, nicht überschritten werden.

  • Größere Hunde von einem Gewicht zwischen 10 und 30 Kilogramm

Auch bei Hunden mit einem Gewicht zwischen 10 und 30 Kilogramm sollte die Behandlung für die ersten drei bis vier Tage mit einem Tropfen begonnen werden, danach kann die Dosis auf zwei Tropfen erhöht werden. Bei Hunden dieser Gewichtsklasse sollte eine Tagesdosis von maximal acht Tropfen, d.h. drei bis vier Tropfen morgens und abends, nicht überschritten werden.

  • Große Hunde mit einem Gewicht von mehr als 30 Kilogramm:

Hunde, die mehr als 30 Kilogramm wiegen, sollten ebenfalls zu Beginn lediglich einen Tropfen CBD-Öl erhalten. Nach drei bis vier Tagen kann die CBD-Öl-Tagesdosis dann auf drei Tropfen insgesamt für abermals drei bis vier Tage erhöht werden. Im Anschluss gilt die Regel, dass größere Hunde pro fünf Kilogramm Körpergewicht zwei Tropfen CBD-Öl am Tag erhalten können. Es ist empfehlenswert die maximale tägliche Dosis auf morgens und abends aufzusplitten. Höhere Dosierungen sollten grundsätzlich mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.

CBD bei Pferden

Ebenso wie bei Katzen und Hunden ist auch die Dosierung von CBD-Öl zur Behandlung von Pferden nach Körpergewicht gestaffelt. Die Empfehlungen gestalten sich wie folgt:

  • Kleine Pferde bis 200kg

Bei Tieren dieser Gewichtsklasse sollte die Behandlung mit drei Tropfen für drei bis vier Tage begonnen werden. Im Anschluss kann die tägliche Dosis auf sechs Tropfen gesteigert werden – ebenfalls für einen Zeitraum von drei bis vier Tagen. Ohne eine Empfehlung des Tierarztes sollte die maximale Tagesdosis acht Tropfen am Morgen und acht Tropfen am Abend – also insgesamt 16 Tropfen – nicht überschreiten.

  • Mittelgroße Pferde zwischen 200 und 500kg

Auch bei Pferden von einem Gewicht zwischen 200 und 500 Kilogramm sollte mit einer Tagesdosis von drei Tropfen für drei bis vier Tage und danach sechs Tropfen für den gleichen Zeitraum beginnen werden. Die Maximaldosis pro Tag beträgt bei Pferden dieser Gewichtsklasse 20 Tropfen, wobei die Gabe aufgesplittet, d.h. auf morgens und abends, werden sollte.

  • Große Pferde mit mehr als 500kg:

Bei Pferden, die mehr als 500 Kilogramm wiegen, sollte die Behandlung zu Beginn ebenfalls mit drei Tropfen begonnen werden. Nach drei bis vier Tagen kann die Tagesdosis für weitere drei bis vier Tage auf acht bis zehn Tropfen gesteigert werden. Ohne tierärztliche Beratung sollte eine maximale Dosis von 24 Tropfen – 12 Tropfen morgens und 12 Tropfen abends – nicht überschritten werden.

Risiken bei der Anwendung von CBD bei Tieren

Die Behandlung von Tieren mit CBD birgt, wie die Behandlung mit allen anderen Heilmitteln und Medikamenten auch, natürlich Risiken. Diesbezüglich gilt es darauf hinzuweisen, dass Tiere – anders als Menschen – eine Überdosis erleiden können. Während eine Überdosierung in leichten Fällen zu Erbrechen oder komatösen Zuständen führen kann, ist der Tod des Tieres der schlimmste Fall.

In Bezug auf die hier angeführten Inhalte gilt zudem, dass alle Informationen nicht zur Selbstdiagnose geeignet sind. Sollten Sie bei Ihrem Haustier – ganz gleich, ob Hund, Katze oder Pferd – Anzeichen einer Erkrankung feststellen, sollten sie unbedingt einen Tierarzt konsultieren.

Die obigen Inhalte sind dementsprechend alleinig zur allgemeinen und neutralen Information zur Anwendung von CBD Bei Tieren zu verstehen. Es wird weder ein Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität und Korrektheit erhoben. Keinesfalls dürfen die Informationen als Ersatz für eine fachlich kompetente Beratung durch einen Tierarzt verstanden werden oder als Grundlage der eigenständigen Behandlung von Erkrankungen Ihres Haustieres dienen.



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