Cannabidiol – Herkunft und Gewinnung

CBD auch Cannabidiol

Das CBD gehört zu den Cannabinoiden und unterscheidet sich mit dem bloßen Auge nicht vom THC. Im Gegensatz zu dem Tetrahydrocannabinol besitzt das Cannabidiol keinen berauschenden Effekt. Dies liegt daran, dass das CBD eine geringfügig andere molekulare Struktur besitzt als THC. Das Legal im deutschen Handel erhältliche Cannabis hat in der Regel einen Cannabidiol-Gehalt von 10 bis 20 Prozent. Der restliche THC-Gehalt liegt zwischen 0,3 und 0,7 Prozent. Dieser geringe Anteil reicht nicht aus, um beim Verzehr einen Rausch auszulösen. Stattdessen wirkt der Konsum von Cannabidiol eher beruhigend und der Verzehr hilft gegen Entzündungen, Krämpfe Angst und Übelkeit. Das CBD wurde im Vergleich zu vielen anderen bekannten Pflanzenwirkstoffen erst spät entdeckt. Den Forschern gelang es in den Siebzigerjahren, die Struktur von THC und CBD zu entschlüsseln.

Aufgrund der späten Entdeckung spielte die medizinische Verwendung der beiden bekanntesten Cannabinoide im letzten Jahrhundert keine große Rolle. Dies hat sich mit der erfolgreichen Entschlüsselung der Struktur geändert. Dadurch sind die verschiedenen Wirkstoffe der Hanf-Pflanze für die moderne Medizin interessant geworden. Das Cannabidiol hat eine geringe psychoaktive Wirkung und macht im Gegensatz zum THC nicht „high“. Aus diesem Grund unterliegt das Cannabinoid nicht den gleichen rechtlichen Beschränkungen wie THC und wird in vielen Bereichen eingesetzt. Gewonnen wird das kaum psychoaktive CBD aus der weiblichen Hanf-Pflanze (Cannabis sativa / indica). Wie die anderen Cannabinoide liegt das CBD in der Hanf-Pflanze hauptsächlich als Carbonsäure vor. Während das gezüchtete Marihuana einen hohen THC-Gehalt aufweist, hat der industriell angebaute Nutzhanf nur eine geringfügige Menge an THC. Stattdessen haben die Hanf-Pflanzen einen hohen CBD-Gehalt. Im Handel vor Ort und in Online-Shops wird das Cannabidiol am häufigsten als Öl verkauft.

Der industrielle und legale Hanf-Anbau ist im Hinblick auf die Auswahl an Sorten beschränkt. Es gibt rund 50 Sorten, die einen geringen THC-Gehalt von 0,2 % oder weniger besitzen und für den Anbau zugelassen sind. Verwendet wird ausschließlich zertifiziertes Saatgut und zusätzlich muss der Anbau der deutschen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gemeldet werden. Ausgesät wird der Hanf zwischen Mai und April. In der Regel wird die Aussaat einen Monat danach nochmals wiederholt. Die Ernte erfolgt bereits zwischen Ende Juli und Ende September. Genutzt werden die Samen zwischen Mitte September und Mitte Oktober. Das Hanföl ist ein Nebenprodukt vom Anbau und wird aus den Hanfsamen gewonnen. Für das Cannabidiol ist eine schonende Ernte vonnöten. Zuerst werden die Samen entfernt und anschließend in einer speziellen Ölmühle in einem schonenden Kaltpressverfahren ausgepresst. Dadurch bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe in dem CBD-Öl enthalten. In einem weiteren Herstellungsprozess wird das das Cannabidiol-Öl mit einem natürlichen und reinen Extrakt, der durch Destillation gewonnen wird, angereichert. Dadurch erhält das CBD-Öl eine hohe Qualität.


Wie reagiert der menschliche Körper auf Cannabidiol?

Bei der Erforschung der CBD-Struktur fanden Wissenschaftler heraus, dass die Cannabinoide für die Cannabis-Wirkung verantwortlich sind. Bei weiteren Untersuchungen entdeckten die Forscher das sogenannte Endocannabinoid-System. Allyn Howlett, ein Professor an der Saint-Louis-Universität im amerikanischen Missouri, bewies 1987 zum ersten Mal, dass die Wirkung der Cannabinoide über körpereigene Rezeptoren erfolgt. Mehrere Rezeptoren im menschlichen Körper reagieren somit auf die Cannabinoide THC und CBD. Der erste Cannabinoid-Rezeptor befindet sich im Nervensystem des menschlichen Darms und im zentralen Nervensystem. Der zweite Rezeptor befindet sich auf Körperzellen, die für die Regulierung des Knochenstoffwechsels verantwortlich sind und auf Körperzellen vom menschlichen Abwehrsystem. Die beiden Rezeptoren sind die wichtigsten Teile des Endocannabinoid-Systems. Dieses dient dem Körper zur Regulierung von verschiedenen Abläufen und hat einen direkten Einfluss auf:

  • die Wahrnehmung von Schmerzen
  • die Leistung des körpereigenen Abwehrsystems
  • die Stimmung und das Entstehen von Ängsten
  • die Regulierung von Körpertemperatur, Appetit und Schlaf

Das System wird nicht nur durch THC und Cannabidiol beeinflusst. Der menschliche Körper bildet selbst Stoffe aus, die einen direkten Einfluss auf das Endocannabinoid-System haben. Aufgrund der zentralen Rolle dieses Systems ist es logisch, dass es einen direkten Einfluss auf den menschlichen Körper hat. Deshalb wurden die beiden bekanntesten Cannabinoide, CBD und THC, in den letzten Jahren genau untersucht.


Die Unterschiede von CBD und THC

Rein von der Optik her unterscheidet sich das Cannabidiol nur geringfügig vom bekannten Tetrahydrocannabinol. Im Hinblick auf die Wirkung gibt es gravierende Unterschiede zwischen den beiden Cannabinoiden. Durch den Konsum von THC wird der Kopf auf eine Reise geschickt und es entsteht eine lethargische Wirkung. Durch das Cannabidiol werden die Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Körper aktiviert. Das CBD steigert im Nervensystem die körpereigene Reaktion auf Ängste, Schmerzen und Stresszustände. Durch das Cannabidiol kann das menschliche Nervensystem Schmerzen ignorieren und Entzündungen mindern. Infolgedessen sieht der Körper diese nicht mehr als ganz so wichtig an. Der menschliche Körper reagiert hervorragend auf das Cannabidiol, er produziert selbst eine eigene Version von CBD. Aus diesem Grund wirkt das Cannabidiol wie eine Art von Stimulans auf das menschliche Nervensystem. Dank der Wirkung von CBD profitiert der menschliche Körper von einigen vorteilhaften therapeutischen Effekten.


Welche medizinischen Effekte hat das CBD?

Da das CBD keine psychoaktive Wirkung besitzt, hat es gegenüber den anderen Cannabinoiden vor allem im therapeutischen Bereich deutlich an Bedeutung gewonnen. Werden THC und Cannabidiol zur gleichen Zeit verabreicht, schwächt das CBD die psychoaktiven Eigenschaften vom THC ab. Aus diesem Grund können größere Mengen von THC und Cannabidiol verabreicht werden, ohne dass die Patienten starke Nebenwirkungen befürchten müssen. Zu den wichtigsten medizinischen Effekten von CBD zählen:

  • Cannabidiol wirkt angstlösend (Anxiolytika)
  • CBD unterdrückt den Brechreiz und die Übelkeit (Antiemetika)
  • Cannabidiol hemmt das Wachstum von Tumoren (Antitumor)
  • CBD wirkt antiepileptisch
  • Cannabidiol wirkt schmerzstillend
  • CBD stärkt das menschliche Immunsystem
  • Cannabidiol wirkt entzündungshemmend und antirheumatisch
  • CBD ist ein Antioxidant
  • Cannabidiol ist hilfreich bei Schlafstörungen
  • CBD ist antipsychotika und neuroprotektiv
  • Cannabidiol wirkt antibakteriell und antimykotisch

Das CBD stimuliert den Typ1 Vanilloid-Rezeptor im Körper und dadurch entsteht eine schmerzhemmende Wirkung. Dies hat die Studie „Bisogno et al.“ im Jahr 2001 herausgefunden. Das Cannabidiol bindet sich an den Nucleosid-Transporter 1 und verstärkt den Adenosin-Signalweg. Infolgedessen kommt es zu einer vermehrten Neurotransmitter-Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin. Im Rahmen eines Tierversuchs wurde festgestellt, dass durch den Konsum von Cannabidiol der Entzündungsparameter TNF-alpha verringert. Dies wurde in der Studie „Malfait et al.“ im Jahr 2000 festgestellt. Das CBDverbindet sich mit dem GPR55-Rezeptor und dadurch ergänzt sich dessen entzündungshemmende Wirkung. Generell sind alle Cannabinoide potente Radikalfänger und besitzen zellschützende Eigenschaften. Dies hat die Studie „Li et al.“ im Jahr 2013 herausgefunden.


Welche Anwendungsgebiete gibt es für Cannabidiol?

Aufgrund seiner verschiedenen Wirkungen und besonderen Eigenschaften kann das CBD in vielen unterschiedlichen Anwendungsgebieten zum Einsatz kommen. Neben verschiedenen Studien, die die positiven Effekte von Cannabidiol belegen, finden sich im Internet zur Wirkung und Anwendung von CBD viele positive Meinungen und Erfahrungsberichte.


Durch CBD mit dem Rauchen aufhören

In einer umfangreichen Studie wurde belegt, dass das CBD hilfreich sein kann, um mit dem Rauchen aufzuhören. 12 Raucher sollten im Rahmen der Studie Cannabidiol inhalieren, sobald sie Lust auf eine Zigarette verspüren. Weitere 12 Raucher bekamen statt CBD Placebos. In dieser Gruppe gab es keine Änderungen im Hinblick auf das Rauchverhalten. Bei den 12 Rauchern, die CBD inhalierten, verspürten die meisten Raucher im Anschluss daran eine geringere Lust auf Zigaretten. In der Studie ging bei dieser Gruppe die Anzahl der Zigaretten pro Tag um rund 40 % zurück.


Cannabidiol hilft bei Schlaflosigkeit

Viele Menschen leiden unter Schlaflosigkeit und diese führt zu verschiedenen Problemen. Als Abhilfe verwenden viele betroffene Schlafmittel, doch diese können gefährlich sein. Das CBD ist eine effektive Alternative ohne Nebenwirkungen und auf keinen Fall gefährlich. Durch die enthaltenen Inhaltsstoffe wirkt das Cannabidiol beruhigend und hilft den Betroffenen beim Einschlafen.


Mit CBD Akne bekämpfen

Zahlreiche Menschen leiden an Akne und haben Probleme mit ihrer Haut. Aufgrund der antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung von Cannabidiol eignet sich das CBD hervorragend bei Akne. Eine Einnahme führt zu einer Reduzierung des Fettgehalts der Haut und dadurch lassen sich Akne, Pickel und andere Hautprobleme bekämpfen und verringern.


Stress und Überbelastung mit Cannabidiol verringern

Durch die beruhigende und entspannende Wirkung von CBD eignet sich das Cannabidiol bestens, um Angststörungen, Beklemmungen und Stress zu verringern. Zusätzlich kann eine Einnahme bei Nervosität aufgrund von Überbelastung hilfreich sein.


Mit CBD Diabetes vorbeugen

Mehrere Studien, die an Mäusen durchgeführt wurden, belegen, dass Cannabidiol eine gute Prävention vor Diabetes ist. Alle Mäuse, die Übergewicht hatten, erhielten das CBD. Selbst nach einem längeren Zeitraum entstand Trotz der Essgewohnheiten und dem Übergewicht kein Diabetes. Eine Gruppe weitere Mäuse erhielt kein Cannabidiol und nach einem längeren Zeitraum erkrankten die meisten Mäuse an Diabetes.


Multiple Sklerose mit Cannabidiol lindern

Im Rahmen einer weiteren Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde, konnte belegt werden, dass das CBD MS lindern kann. Die Mäuse bekamen 10 Tage lang Cannabidiol und dadurch verbesserte sich zum einen deren Allgemeinzustand und zum anderen die Bewegungsfähigkeit der Mäuse. Somit kann das CBD bei Menschen mit Multiple Sklerose eine Linderung bewirken.


Mit CBD Morbus Crohn lindern

Da Cannabidiol eine positive Wirkung auf den menschlichen Darm hat und zusätzlich entzündungshemmend wirkt, kann eine Einnahme Morbus Crohn lindern. In vielen Erfahrungsberichte erzählen Patienten von einem positiven Effekt.


Allergien und Asthma mit Cannabidiol behandeln

Durch die entzündungshemmende Wirkung und die Anregung des menschlichen Immunsystems lässt sich Asthma mit CBD behandeln. Dies liegt daran, dass Asthma oft von einem fehlgesteuerten Immunsystem verursacht wird. Menschen, die unter einer Allergie leiden, profitieren ebenfalls von einem stärkeren Immunsystem. Dadurch können die körpereigenen Abwehrkräfte gegen die jeweiligen Allergien vorgehen. Somit reduziert eine Einnahme von Cannabidiol Allergieschübe.


Mit CBD Fibromalgie lindern

In einer weiteren Studie, die an Patienten mit Fibromalgie durchgeführt wurde, konnte ein positiver Effekt von Cannabidiolfestgestellt werden. Die eine Gruppe bekam CBD, während die andere Gruppe traditionell gehandelt wurde. Im Rahmen der Studie gab es bei der ersten Gruppe eine signifikante Verbesserung der Krankheit, während es bei der anderen Gruppe keine Veränderungen gab.


CBD als Arzneimittel beziehen

Das Cannabidiol kann in Form eines Arzneimittels vom Arzt verschrieben und anschließend wie ein gewöhnliches Rezeptur-Arzneimittel in einer Apotheke gekauft werden. Der Käufer benötigt zu diesem Zweck kein Betäubungsmittel-Rezept, CBD ist nicht im deutschen Betäubungsmittelgesetz gelistet. Als ein Rezeptur-Arzneimittel wird das Cannabidiol jedoch nicht automatisch von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Deshalb sollte es besser in Form eines privaten Rezeptes verordnet werden. Im Nachhinein ist ein Antrag auf die Erstattung der Kosten bei der Krankenkasse sowohl möglich als auch sinnvoll. Im deutschen Handel gibt es einige Hanföle mit Cannabidiol und diese können legal als Kosmetik oder Lebensmittel verkauft werden. Die CBD-Öle unterscheiden sich deutlich von dem stark THC-haltigem und in Deutschland illegalem Cannabisöl. Firma Bedrocan gibt es 2 CBD-haltige Produkte in Form von medizinischen Cannabisblüten. Mittels einer Ausnahmegenehmigung lassen sich Blüten in der Apotheke käuflich erwerben.


In welchen Formen wird CBD im Handel verkauft?

Verschiedene Produkte im Handel werden aus Hanf gewonnen und enthalten Cannabidiol. Neben dem beliebten CBD-Öl gibt es im Handel vor Ort und im Internet Cannabidiol-Kapseln, Sprays mit Cannabidiol, CBD-Salben, CBD-Cremes und Tees mit Cannabidiol. Extrakte, Konzentrat und Öle sind entweder auf reines CBD oder auf Cannabidiol in Carbonsäureform standardisiert. Die Hanfextrakte aus der CO2-Extraktion besitzen eine CBD-Konzentration in Höhe von 5 % bei 500 mg und eine CBD-Konzentration von 10 % bei 1.000 mg. Ein Cannabidiol-Gebinde mit einem Volumen von 10 ml enthält rund 275 Tropfen. Die Wirkung hängt von der Art des CBD-Produktes ab und tritt durchschnittlich nach 15 bis maximal 30 Minuten ein.

Das beliebte Cannabidiol-Öl lässt sich vielseitig verwenden und am einfachsten anwenden. CBD-Sprays lassen sich leicht handhaben. Die vorgeschriebene Dosis wird dazu einfach direkt unter die Zunge gesprüht. Dort wird das Cannabidiol eine Weile lang gehalten. Der CBD-Tee wird genau wie ein herkömmlicher Tee zubereitet. Zusätzlich lässt sich der Tee mit Sahne oder Milch verfeinern, denn dadurch kann sich das CBD besser entfalten. Die richtige Dosierung ist bei der Anwendung ein wichtiger Aspekt und sollte streng nach den Empfehlungen der Experten oder Hersteller erfolgen. Die richtige Menge an Cannabidiol in Milligramm für einen Patienten wird in der Regel zuerst einmal berechnet. Im Anschluss daran lässt sich die zu verabreichen Dosis mit der Konzentration des Cannabidiol-Öls oder anderen Produkts abstimmen. Hilfreich für die Berechnung der richtigen Dosierung sind diverse Tools im Internet. Mit einem geeigneten Berechnungstool können Sie ohne Aufwand herausfinden, wie hoch die ideale tägliche Dosierung ist.


Cannabidiol-Öl kaufen und aufbewahren

Achten Sie vor dem Kauf darauf, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges CBD-Öl handelt. Nehmen Sie das verwendete Träger Öl und den Gehalt an Cannabinoiden genau unter die Lupe und fragen Sie notfalls nach einem Analysezertifikat. Sie bewahren das Cannabidiol-Öl am besten an einen dunklen und kühlen Ort und auf jeden Fall außerhalb der Reichweite ihrer Kinder auf. Bei korrekter Lagerung sollte das CBD-Öl in einer verschlossenen Flasche maximal ein Jahr lang haltbar sein. Bewahren Sie das Cannabidiol-Öl im Kühlschrank auf, verändert sich die Konsistenz des Öls. Vor der Einnahme sollten Sie es auf Zimmertemperatur bringen.


Inhaltsstoffe vom CBD-Öl

Das Cannabidiol-Öl enthält viele wichtige Inhaltsstoffe. Diese kann der menschliche Körper nicht von alleine herstellen. Neben Vitaminen und Ballaststoffen sind im CBD-Öl Proteine und Mineralstoffe enthalten. Die essenziellen Fettsäuren sind für den menschlichen Körper wichtig. Dies gilt insbesondere für die mehrfach ungesättigten Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide Fettsäuren sind für die Zellerneuerung und die Regeneration von Bedeutung. Sie spielen ebenfalls beim Aufbau der menschlichen Zellmembrane eine wichtige Rolle. Die selten vorkommende Gamma-Linolensäure gehört ebenso zu den Inhaltsstoffen vom Cannabidiol-Öl. Aufgrund der Substanz Chlorophyll besitzt das CBD-Öl eine grünliche Farbe. Es lässt sich mit Hämoglobin vergleichen und spielt bei der Zellatmung eine Rolle. Durch die Carotinoide hat das grünliche Cannabidiol-Öl einen goldgelben Schimmer. Des Weiteren enthält das CBD-Öl:

  • die wichtigen Vitamine B1 und B2
  • das natürliche Antioxidans Vitamin E
  • das wichtige Spurenelement Eisen
  • der Mineralstoff Kalzium
  • das für den Wasserhaushalt wichtige Kalium
  • Kupfer und Magnesium
  • Mangan und Natrium
  • Phosphor und Zink

Cannabidiol-Öl richtig dosieren

Die Angaben für die Dosierung von Cannabidiol-Öl können sich stark voneinander unterscheiden. Wichtige Faktoren sind die Qualität des Öls und der CBD-Gehalt. Wie viele Tropfen Cannabidiol-Öl Sie pro Tag einnehmen, hängt von Ihren jeweiligen Beschwerden ab. Sie können das CBD-Öl auf unterschiedliche Art und Weise einnehmen. Die meisten Menschen geben die Cannabidiol-Öl-Tropfen direkt unter ihre Zunge. Alternativ können Sie das CBD-Öl auf Ihre Hand tropfen und es von da oral aufnehmen. Ist Ihnen das Cannabidiol-Öl zu bitter, tropfen Sie das Öl am besten auf ein Stückchen Brot. Generell sollten Sie jede CBD-Dosis auf Ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Zur Sicherheit beginnen Sie zuerst mit einer kleinen Menge und erhöhen später die Cannabidiol-Dosis. Beobachten Sie Ihren Körper genau, damit Sie mögliche Nebenwirkungen sofort feststellen.

Haben Sie Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, leichte Schmerzen oder einen unguten Schlaf, nehmen Sie morgens und abends jeweils 3 Tropfen Cannabidiol-Öl (2 Prozent) zu sich. Bei Beklemmungen, körperlichen oder psychischen Stress und Anspannung nehmen Sie am besten täglich dreimal jeweils 3 Tropfen Cannabidiol-Öl (2 Prozent) ein. Handelt es sich um mehrere oder schwerwiegende Probleme, nehmen Sie in der 1. Woche morgens und abends jeweils 3 Tropfen CBD-Öl. Nach 2 Wochen erhöhen Sie die CBD-Dosis auf bis zu 5 Tropfen dreimal pro Tag. Leiden Sie unter chronischen Beschwerden und mehreren gesundheitlichen Problemen, nehmen Sie in der 1. Woche morgens und abends jeweils 4 CBD-Öl-Tropfen. Erhöhen Sie die Cannabidiol-Dosis in der 2. Woche auf 5 Tropfen und nach noch einer Woche auf 6 CBD-Öl-Tropfen.


Weitere Studien zu Cannabidiol

In der „Natural Institutes of Health Datenbank“ gibt es mittlerweile rund 1.500 medizinische Dokumente mit Informationen und Untersuchungen über das CBD. Die Effektivität und die Wirkung von Cannabidiol ist sowohl wissenschaftlich als auch anekdotenhaft dokumentiert. Die meisten Erkenntnisse, die die Wissenschaft über die Wirkung von CBD gewonnen hat, stammen aus der Tierforschung und aus diversen Untersuchungen an Zellproben. Um einiges aufschlussreicher sind die klinischen Studien, denn bei diesen wird ein Wirkstoff an gesunden oder kranken Menschen getestet. Bisher sind zwar noch nicht alle positiven Eigenschaften von CBD bekannt, dennoch gibt es einige medizinische Studien, die die verschiedenen Vorteile von Cannabidiol aus einer klinischen Sicht belegen können. Experten haben den direkten Zusammenhang von CBD und dem Immunsystem aufgedeckt. Anhand verschiedener Tests konnte aufgezeigt werden, dass das CBD die Produktion von Zytokinen in mehreren Zelllinien des menschlichen Immunsystems hemmt. Durch diesen wichtigen Nachweis lässt sich die wohltuende Cannabidiol-Wirkung bei einer autoimmunen bzw. entzündlichen Erkrankung nochmals verdeutlichen. Bei weiteren Studien wurde die Wirkung von CBD auf Patienten mit chronischen Schmerzen und auf Menschen, die unter Epilepsie leiden, erforscht.

Andere Studien konzentrieren sich auf die Wirkung von CBD bei Menschen, die unter Arthritis leiden. Zu diesem Zweck wurde eine umfangreiche Studie an Mäusen vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass eine Behandlung mit Cannabidioldie Krankheit blockieren kann und ihr weiteres Fortschreiten lähmt. Diese positiven Effekte lassen sich auf die entzündungshemmenden Eigenschaften und die immunsuppressiven Aktivitäten von CBD zurückführen. Das Cannabidiol verursacht bei Krebs in der Regel eine beruhigende Wirkung. Es hemmt die Übertragung der Nervensignale, die mit den Schmerzen verbunden sind. In einer weiteren Studie wurde herausgefunden, dass das CBD sowohl die Intensität und auch das Zellwachstum von Brustkrebs reduziert. In einzelnen Studien wurde die gemeinsame Wirkung von THC und CBD untersucht. Eine gemeinsame Einnahme erfolgte bei Menschen, die unter Nervenschmerzen, Morbus Crohn, Tumorschmerzen, Schlafstörungen und Multiple Sklerose leiden. Aktuell werden die Vorzüge einer Einnahme von Cannabidiolbei Menschen, die unter einer Alzheimer-Erkrankung leiden, intensiv diskutiert. Bei der Alzheimer-Krankheit sollen die nervenzellschützenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabidiol hilfreich sein. Auf Basis der bisher durchgeführten klinischen Studien können mehrere Aussagen über die Wirkung von Cannabidiol getroffen werden:

  • das CBD ist hilfreich bei Menschen mit einer epileptischen Erkrankung
  • Cannabidiol steigert die Lebensqualität von Menschen, die unter Parkinson leiden
  • das CBD ist hilfreich bei Angstzuständen
  • Cannabidiol senkt die Nikotinabhängigkeit von Rauchern
  • das CBD ist bei sozialen Phobien und beim Lampenfieber hilfreich
  • Cannabidiol reduziert autoimmune Entzündungsvorgänge bei Patienten mit Diabetes Typ 1
  • CBD wirkt lindernt bei Menschen mit einer THC-induzierten Psychose
  • Cannabidiol hilft bei Patienten, die unter Schizophrenie leiden
  • CBD hemmt einen übermäßigen Appetit
  • Cannabidiol hilft bei Menschen, die unter Schlafstörungen leiden

CBD bei Alzheimer

Bei einer Studie wollten die Forscher herausfinden, welche Wirkung das CBD auf Menschen mit Alzheimer hat. Durch das Cannabidiol wurde der neurodegenerative Prozess aufgehalten und dieser spielt vor allem bei der Alzheimererkrankung eine große Rolle. Im Rahmen einer Laborstudie an einer Universität in Jerusalem wurde belegt, dass eine Einnahme von CBD die Degeneration des menschlichen Gedächtnisses verlangsamt.


Cannabidiol bei Krebs

Forscher haben in der Vergangenheit getestet, wie sich das Cannabidiol auf den Gehirnkrebs auswirkt. Im Rahmen einer Studie konnten die Forscher feststellen, dass das CBD eine äußerst hohe Wirkung gegen den Tumor hatte. In dieser Studie verringerte sich die Lebensfähigkeit der Tumorzellen deutlich. In 2 weiteren Studien 2001 und 2011 wurde die Wirksamkeit erneut bewiesen. Die Forscher testeten, wie sich eine Einnahme von Cannabidiol auf den Lungenkrebs auswirkt. Des Weiteren wurde untersucht, welche Rolle das Cannabidiol bei Brustkrebs spielt. Der Brustkrebs wurde im Wachstum gehindert und die Ausweitung der Zellen wurde gehemmt. Die bisherigen Ergebnisse dieser Studien sind vielversprechend und machen vor allem Frauen Hoffnung.


Gibt es Nebenwirkungen?

Verschiedene Studien gibt es mittlerweile nicht nur zur Wirkung von CBD. Auch zu den möglichen Nebenwirkungen, die durch eine Einnahme von Cannabidiol entstehen können, sind umfangreiche Studienergebnisse vorhanden. Laut diesen Studien kommt es selbst bei einer höheren Dosierung nicht zu Nebenwirkungen. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum eine besonders hohe Menge CBD-Öl zu sich nehmen, kann dies unter Umständen zu Durchfall, Schläfrigkeit und Appetitlosigkeit führen. In einem solchen Fall sollten Sie die CBD-Dosis entsprechend anpassen und verringern. Während der Schwangerschaft sollte auf Cannabidiol verzichtet werden. Bevor Sie CBD gemeinsam mit Omeprazol oder Diazepam einnehmen, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Generell ist das Cannabidiol für Tiere und Menschen unbedenklich und enthält keinerlei toxisch wirkenden Inhaltsstoffe. Bisher wurden weder negative Auswirkungen auf die Herzfrequenz noch auf den Blutdruck festgestellt.


CBD kann bei vielen Beschwerden helfen

Das Cannabidiol wird aus der ältesten und nützlichste Pflanze der Welt gewonnen. Es ist im Gegensatz zum THC nicht berauschend und besitzt keine unerwünschte Nebenwirkungen. Das Cannabidiol ist zwar schon seit den vierziger Jahren bekannt, jedoch wurde die Struktur von CBD rund 30 Jahre später entschlüsselt. In den letzten Jahren wurde die Wechselbeziehung zwischen dem CBD und unserem Endocannabinoid-System von vielen Experten untersucht. Es gibt zahlreiche Studien, die die Wirkung von Cannabidiol belegen. Die bisherigen Ergebnisse sind äußerst positiv und machen vielen Patienten Hoffnung. Im Handel können Sie CBD in Form als Hanf-Öl, Spray, Creme und Extrakt kaufen. Die Einnahme ist unkompliziert und die Dosierung sollte streng nach Experten-Empfehlungen erfolgen. Das Cannabidiol enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe und hat mehrere positive Effekte auf Ihren Körper. Sie können CBD bei diversen Beschwerden, die körperlicher oder psychischer Natur sind, verwenden.



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